Roland Reiter
Über den Kult des Alltäglichen und den Schein der währenden Figur Nur wenige Künstler zeichnen mit ihrer Arbeit derart präzise Bilder von der uns umgebenden Welt, bei einer gleichzeitigen delphischen Verdichtung ihrer Spuren hinein in die menschliche Psyche, wie es Roland Reiter tut. Was er – Bezug nehmend zu seinem Schaffen – mit eigenen Worten als Theatralisierung andeutet, beschreibt den Prozess der intendierten Überformung von Körpern hin zu einem Realismus, dessen subversiv-bildhauerisches Potential sich über die Reflexion der Wahrnehmung in den Höhen und Tiefen des Bewusstseins manifestiert. In diesem Sinne ist Roland Reiters Arbeit nicht nur in ihrer Präsentation ein inszenatorisches Moment inhärent, sondern auch ganz konkret in seiner fortlaufenden Beschäftigung mit der Maskierung des Subjektes: Text: Andreas Müller
